
Die Entscheidung zwischen Eigenentwicklung und dem Einkauf fertiger Softwareloesungen beschaeftigt Immobilienunternehmen regelmaessig. Waehrend grosse Konzerne oft eigene IT-Abteilungen unterhalten, stehen mittelstaendische Projektentwickler, Bautraeger und Makler vor einer komplexeren Abwaegung. Dieser Artikel liefert ein praxisnahes Framework fuer diese Entscheidung – basierend auf Erfahrungen aus der Entwicklung von B2B-Immobiliensoftware.
Die Digitalisierung der Immobilienbranche hat sich in den letzten Jahren beschleunigt. Gleichzeitig ist das Angebot an spezialisierten PropTech-Loesungen gewachsen. Fuer Entscheider bedeutet das:
Die Build-vs-Buy-Entscheidung ist dabei keine einmalige Grundsatzfrage, sondern wiederholt sich bei jedem neuen Softwarebedarf.
Es gibt Szenarien, in denen eine Eigenentwicklung tatsaechlich die bessere Wahl sein kann. Diese sind allerdings seltener, als viele Unternehmen annehmen.
Aus der Praxis kennen wir typische Argumente fuer Eigenentwicklung, die sich oft als Trugschluss erweisen:
Fuer die meisten Anwendungsfaelle in der Immobilienwirtschaft ist der Einkauf spezialisierter Software die sinnvollere Option.
Bei Innosirius entwickeln wir Loesungen wie Mensura fuer die Immobilienbewertung oder Innoflat fuer die Projektvermarktung genau aus diesem Grund: Damit Immobilienprofis sich auf ihr Kerngeschaeft konzentrieren koennen.
Sie stehen vor einer aehnlichen Entscheidung? Vereinbaren Sie ein unverbindliches Gespraech, um Ihre spezifische Situation zu besprechen.
Statt abstrakter Ueberlegungen hilft ein strukturierter Ansatz bei der Entscheidungsfindung:
Listen Sie alle Anforderungen auf und kategorisieren Sie diese:
Pruefen Sie systematisch, welche Loesungen Ihre Must-haves abdecken. Dabei sind Demo-Termine aufschlussreicher als Feature-Listen auf Websites.
Vergleichen Sie die Gesamtkosten ueber 5 Jahre:
Fragen Sie sich: Ist diese Software ein Differenzierungsmerkmal oder ein Hygienefaktor? Bewertungssoftware etwa ist fuer die meisten Unternehmen ein notwendiges Werkzeug, kein Wettbewerbsvorteil.
Einige Erkenntnisse aus unserer Arbeit an B2B-Immobiliensoftware:
Die teuerste Software ist die, die nicht genutzt wird. Adoption schlaegt Features.
Integration ist entscheidend: Die beste Einzelloesung nuetzt wenig, wenn sie nicht in bestehende Systeme eingebunden werden kann. API-First-Architekturen sind hier ein wichtiges Kriterium.
Flexibilitaet vs. Komplexitaet: Hochkonfigurierbare Systeme klingen attraktiv, fuehren aber oft zu Analyse-Paralyse. Loesungen mit klaren Best Practices und bewaehrten Workflows sind meist schneller produktiv.
Branchenexpertise zaehlt: Ein Anbieter, der die spezifischen Anforderungen der Immobilienbranche versteht, liefert in der Regel passendere Loesungen als ein Generalist.
Sie moechten wissen, wie andere Unternehmen diese Entscheidung getroffen haben? Kontaktieren Sie uns fuer einen Erfahrungsaustausch.
Die Realitaet ist selten schwarz-weiss. Viele erfolgreiche Digitalisierungsstrategien kombinieren beide Ansaetze:
Der Schluessel liegt in der klaren Abgrenzung: Wo investiere ich in Differenzierung, wo in Effizienz?
Die Build-vs-Buy-Entscheidung verdient eine strukturierte Herangehensweise. Die wichtigsten Punkte zusammengefasst:
Die richtige Entscheidung haengt von Ihrer spezifischen Situation ab – Unternehmensgroesse, vorhandene Ressourcen, strategische Prioritaeten und bestehende Systemlandschaft.
Wir bei Innosirius unterstuetzen Immobilienunternehmen dabei, die passende Digitalisierungsstrategie zu entwickeln. Ob unsere Loesungen wie Mensura oder Innoflat Teil dieser Strategie sind, klaeren wir gerne in einem offenen Gespraech. Buchen Sie einen Termin fuer eine Demo oder schreiben Sie uns direkt eine E-Mail mit Ihren Fragen.