Zahlung reservieren statt sofort abbuchen
Der Betrag wird bei der Bestellung nur autorisiert — belastet wird erst, wenn geliefert oder erschienen wurde.
Zwischen Bestellung und Leistung liegt ein Risiko: Wer nichts hinterlegt, erscheint eher nicht — und wer sofort voll belastet wird, storniert lieber gar nicht erst. Beides kostet, nur an unterschiedlichen Stellen.
Die Vorautorisierung löst genau diese Lücke. Bei der Bestellung wird der Betrag auf dem Zahlungsmittel reserviert, aber nicht abgebucht. Die tatsächliche Belastung löst der Betrieb später aus — nach der Ausgabe, nach dem Termin, nach der Rückgabe. Wird nichts eingezogen, verfällt die Reservierung, und es ist nie Geld geflossen.
Woran es typischerweise hakt
No-Shows und Nichtabholungen kosten Ware, Zeit und einen belegten Platz.
Sofortige Vollbelastung schreckt ab und erzeugt Erstattungsaufwand bei jeder Stornierung.
Barzahlung bei der Übergabe bedeutet Wechselgeld, Wartezeit und Kassendifferenzen.
Bei Spitzenlast ist die Zahlung der langsamste Schritt im ganzen Ablauf.
Was sich für Sie ändert
Verbindlichkeit ohne sofortige Belastung — der Betrag ist reserviert, nicht abgebucht.
Eingezogen wird genau der Betrag, der tatsächlich geliefert wurde.
Nicht eingelöste Reservierungen verfallen, ohne dass eine Erstattung nötig wird.
Die Übergabe ist bargeldlos und dauert Sekunden statt Minuten.
In vier Schritten
Bei der Bestellung reservieren
Der Betrag wird autorisiert und auf dem Zahlungsmittel geblockt. Für Gäste sichtbar als Reservierung, nicht als Abbuchung.
Leistung erbringen
Ausgabe, Termin oder Übergabe passieren wie gewohnt — die Reservierung läuft im Hintergrund mit.
Einziehen oder freigeben
Der Betrieb löst den Einzug aus, ganz oder in Teilen. Wird nichts eingezogen, wird die Reservierung freigegeben und es fließt kein Geld.
Fristen überwachen
Ein Watchdog meldet Reservierungen, deren Frist ausläuft, bevor sie unbemerkt verfallen — der Schritt, den Standardlösungen auslassen.
Was die Lösung mitbringt
Alles aus einem System — auf Ihrer eigenen Domain, DSGVO-konform und ohne Plattform-Provision.
Passt zu Ihrem Betrieb
Diese Lösung ist branchenübergreifend im Einsatz — mit den passenden Vorlagen für Ihr Gewerbe.
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Fragen zu Vorautorisierung & Anzahlung
Wie lange hält eine Reservierung?
Bei Karten üblicherweise rund eine Woche, bei PayPal länger, bei Klarna deutlich länger. Die genaue Frist hängt am Kartennetzwerk und an der Zahlungsart — deshalb überwacht das System sie aktiv, statt sich darauf zu verlassen, dass jemand rechtzeitig daran denkt.
Kann ich mehr einziehen als reserviert wurde?
Nein. Im Europäischen Wirtschaftsraum ist das ausgeschlossen. Die Regel lautet deshalb: den oberen Betrag autorisieren und gleich viel oder weniger einziehen. Soll es mehr werden, wird die Reservierung freigegeben und neu autorisiert — das sagen wir vorher, weil es sonst genau einmal im Betrieb auffällt.
Kann ich in Teilen einziehen?
Ja, der Rest wird automatisch freigegeben. Aber nur EINMAL pro Reservierung: ein Teileinzug lässt sich später nicht aufstocken. Wer in mehreren Schritten liefert, braucht dafür ein anderes Modell.
Welche Zahlungsarten können das nicht?
Lastschriftverfahren und die meisten Sofortüberweisungs-Verfahren kennen keine Reservierung — dort wird sofort belastet oder gar nicht. Das ist keine Einstellungssache, sondern liegt am Verfahren selbst.
Was kostet uns die Reservierung?
Eine Autorisierung, die nie eingezogen oder die freigegeben wird, kostet nichts. Gebühren fallen nur auf tatsächlich eingezogene Beträge an, und zwar beim Zahlungsdienstleister — wir nehmen keine Provision.
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